Es gibt eine Vielzahl von Gründen, nach Gran Canaria auszuwandern. Doch ganz egal, ob es sich um private oder berufliche Motive handelt: ist der Entschluss gefasst und das Flugzeug-Ticket bestellt, gibt es bei einem Umzug nach Gran Canaria eine Menge zu bedenken.
Einwohnermeldeamt und N.I.E.
Eines der ersten Dinge, die sie auf Gran Canaria tun sollten, ist eine Beantragung der N.I.E., kurz für Numero de Identidad de Estranjero. Diese Nummer werden Sie beispielweise benötigen, wenn sie ein Bankkonto eröffnen oder ein Telefon anmelden wollen, aber auch wenn Sie den Wunsch haben, ein Auto, Haus oder eine Wohnung zu kaufen. Besonders wichtig ist diese Nummer in Bezug auf die Arbeit. Wenn Sie EU-Bürger sind, wird die N.I.E. ohne Weiteres vergeben und die Aufenthaltserlaubnis bekommen Sie gleich mit dazu. Bei der Policia Nacional ist das benötigte Formular erhältlich. In Spanien gibt es, genau wie in Deutschland, eine Meldepflicht. Wenn Sie also einen Hauptwohnsitz auf Gran Canaria haben, führt der nächste Weg zum Einwohnermeldeamt. Die Anmeldung lohnt sich übrigens gleich doppelt, denn als offizieller Einwohner Gran Canarias gibt es zum Teil große Vergünstigungen bei Flügen und Schifffahrten zwischen den spanischen Inseln und dem Festland.
Wohnungssuche
Es ist empfehlenswert, sich bereits vor dem Umzug nach Gran Canaria eine Wohnung oder ein Haus zu mieten, um hohe Hotelkosten zu vermeiden. Allerdings gibt es auch betrügerische (Schein-) Firmen, die sich mit der häufig beträchtlichen Anzahlung aus dem Staub machen. Daher sollten keinerlei Zweifel über die Vertrauenswürdigkeit Vermieters bestehen.
Bei den Preisen gilt die Regel: je näher am Meer und je weiter im Süden, desto teurer.
Für gewöhnlich muss man bei einer Neuanmietung mit einer zu zahlenden Summe von 2 (und manchmal 3) Monatsmieten inklusive Kaution und Maklergebühren rechnen.
Arbeitssuche
Sollten Sie arbeitslos nach Gran Canaria auswandern, besteht die Möglichkeit, Ihr Arbeitslosengeld aus Deutschland 3 Monate lang weiterhin zu beziehen, so dass Sie in dieser Zeit vor Ort nach einer Arbeit suchen können.
Gute Spanisch-Kenntnisse sind selbstverständlich wichtig , allerdings können auch weitere Fremdsprachenkenntnisse, vor Allem in Spanisch und Englisch, im Tourismus- Bereich von Vorteil sein.
Sie sollten diesen Schritt jedoch gut überlegen!!!

